Behandlungskosten & Schweigepflicht

Was kostet eine homöopathische Behandlung?

Die Kosten einer homöopatischen Therapie richten sich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) in Verbindung mit dem Leistungsverzeichnis klassische Homöopathie (LVKH 2011).
Privat krankenversicherte Patienten und/oder Beihilfeberechtigte bekommen die Kosten für eine homöopathische Behandlung in der Regel von der privaten Krankenkasse ganz oder zum größten Teil erstattet. Dasselbe gilt für Patienten mit einer privaten Zusatzversicherung, die auch die Kosten für eine homöopathische Therapie ganz oder teilweise erstattet.
In Ausnahmefällen, z.B. bei Hartz IV-Empfängern, geringverdienenden Rentnern oder in sonstigen bedürftigen Lebenssituationen können im Einzelfall geringere Behandlungskosten individuell vereinbart werden. Sprechen Sie das Thema bitte offen an, damit trotz vorübergehender oder auch dauerhafter finanzieller Engpässe eine notwendige Behandlung möglich werden kann.
Zur konkreten Orientierung:
Die Kosten für die sog. Erstanamnese (Dauer: ca. 1 – 2 Std.) betragen je nach Zeitaufwand und Abrechnungsmöglichkeiten (privat/gesetzlich/zusatzversichert) zwischen 110 – 180 Euro, gesetzlich Versicherte (Selbstzahler) zahlen in aller Regel nicht mehr als 160,00 Euro (Kinder von gesetzlich Versicherten bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres nicht mehr als 110 Euro) für die Erstanamnese
Die Kosten für eventuell notwendige sog. Folgeanamnesen 4 – 12 Wochen nach der Erstanamnese (Dauer: ca. 30 – 60 min.) betragen je nach Zeitaufwand und Abrechnungsmöglichkeiten (privat/gesetzlich/zusatzversichert) zwischen 25 – 60 Euro
Die Kosten für die entsprechend notwendigen homöopathischen Arzneimittel (welche in aller Regel direkt nach der Anamnese verabreicht werden) sind grundsätzlich darin enthalten.

Schweigepflicht und Vertraulichkeitsgrundsatz

Als Heilpraktiker unterliege ich in allen Belangen der gesetzlichen Schweigepflicht und bin damit zu absoluter Verschwiegenheit und Stillschweigen verpflichtet. Die therapeutische Schweigepflicht umfasst insbesondere sämtliche Details über Art und Umfang der Krankheit oder Verletzung von Patienten, Behandlungsmaßnahmen und dass überhaupt ein Behandlungsverhältnis besteht.
Die Verschwiegenheitspflicht besteht grundsätzlich gegenüber allen Personen, auch gegenüber der Familie des Patienten und anderen Ärzten, soweit sie nicht ebenfalls den Patienten in dem jeweiligen speziellen Fall behandeln. Die Schweigepflicht gilt auch bis über den Tod des Patienten hinaus. Sie gilt auch gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten, insofern besteht seitens des Heilpraktikers ein Zeugnisverweigerungsrecht in Bezug auf seine Patienten. Unabhängig davon ist jeder Heilpraktiker aber auch schon aufgrund seines Berufsethos zur absoluten Vertraulichkeit und Verschwiegenheit gegenüber seinen Patienten verpflichtet.

Terminvereinbarungen und Ausfallhonorar

Als Heilpraktiker führe ich eine sogenannte „Bestellpraxis“, d.h. ich plane eine ganz individuelle Zeitspanne für Sie ein. So kann ich auch nicht, wie bei einer „Wartezimmer-Praxis“, wie sie in der Regel der Hausarzt führt, bei Terminausfall einfach den nächsten Patienten behandeln. Ich bitte daher um Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis, dass Terminverschiebungen oder Terminabsagen spätestens 48 Stunden vor dem Behandlungstermin erfolgen müssen, damit ich Patienten mit längerfristigen Terminen vorziehen kann.
Die Absage muss spätestens 48 Stunden vorher bei folgender email-Adresse eingegangen sein: detlefrathmer@t-online.de
Für Termine, die weniger als 48 Stunden vorher abgesagt werden oder ohne Absage nicht wahrgenommen werden, erlaube ich mir das Ausfallhonorar in Höhe des mit Ihnen vereinbarten Sitzungshonorars zu berechnen. Sollten für Ihre individuelle Behandlung im Vorfeld bereits Medikamente geordert worden sein, so berechne ich diese zusätzlich, falls Sie einen weiteren Termin nicht wahrnehmen.
Rechtsprechung zum Ausfallhonorar für Bestellpraxen
Heilpraktiker arbeiten in der Regel in sogenannten Bestellpraxen, also Praxen, in denen mit längeren Terminvorläufen gearbeitet wird. Zur Behandlung wird jeweils immer nur ein Patient einbestellt. Da kein anderer Patient gleichzeitig bestellt wird kann für Bestellpraxen, im Gegensatz zu klassischen Wartezimmer-Praxen, also nicht so flexibel gesteuert werden. Bei solchen Bestellpraxen gewährt die Rechtsprechung Heilpraktikern bei Nichterscheinen des Patienten bzw. bei nicht rechtzeitiger Absage (mind. 48 Stunden vorher) ein Ausfallhonorar. Dabei ist die Ausfallursache unerheblich. Das Ausfallhonorar kann bis zum vereinbarten bzw. anberaumten Sitzungshonorar ausfallen.
 

Heilung durch Homöopathie

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